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Unterschlagung in Duisburg

Wenn die eigenen Mitarbeiter in die Kasse greifen

Duisburg - Wenn die eigenen Mitarbeiter in die Kasse greifen

Unser Auftraggeber in diesem Fall, eine Metzgerei mit eigenem Ladengeschäft, eigener Produktion und mehreren Verkaufsfahrzeugen auf Wochenmärkten, konnte sich die Differenzen in einem bestimmten Verkaufsfahrzeug nicht mehr erklären. Nach akribischer Prüfung und Abwegung aller Möglichkeiten, konnten die Differenzen nur noch durch Mitarbeiterdiebstahl erklärt werden. Um ein transparentes Ermittlungsergebnis zu gewährleisten, wurde gemeinsam mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht und dem Auftraggeber die "Verdeckte Videoüberwachung" als Maßnahme gewählt.

Verdeckte Videoüberwachung als Maßnahme
In einem Urteil vom 21.6.2012 (Az.: 2 AZR 153/11) hatte das Bundesarbeitsgericht (BAG) zur Zulässigkeit verdeckter Videoüberwachungsmaßnahmen Stellung genommen und entschieden, dass die heimliche Videoüberwachung eines Arbeitnehmers erlaubt ist, wenn der konkrete Verdacht einer strafbaren Handlung oder einer anderen schweren Verfehlung zu Lasten des Arbeitgebers besteht, weniger einschneidende Mittel zur Aufklärung des Verdachts ergebnislos ausgeschöpft sind, die verdeckte Videoüberwachung damit praktisch das einzig verbleibende Mittel darstellt und sie insgesamt nicht unverhältnismäßig ist.

Nach akribischer Sichtung des Videomaterials von acht Arbeitstagen, konnten die Ermittler der Detektei Palm zwei Mitarbeiterinnen des Auftraggebers eindeutig überführen. Das Kuriose war das gemeinsame vorgehen der beiden Mitarbeiterinnen. Frech und dreist legten sie in ihrer gemeinsamen Arbeitszeit einen Zettel neben der Kasse, wo sie detailliert  alle unterschlagenen Beträge aus der Kasse notierten. Kurz vor dem Arbeitsende wurde die gemeinsame Beute als Bargeld aus der Kasse entnommen und aufgeteilt. Die Aufteilung wurde "fast" gerecht vollzogen. Eine der beiden Mitarbeiterinnen reichte leider diese gerechte Aufteilung nicht. Unsere Ermittler konnten mehrfach beobachten und dokumentieren, dass sie nicht mal ehrlich zu ihrer Komplizin war. Sie "erwirtschaftete" weitere Beträge nur für sich, welche sie ohne Kenntnis der Kollegin aus der Kasse entnahm und in ihrer Hosentasche verstaute. Durch dieses Vorgehen der beiden Mitarbeiterinnen entstand ein täglicher Schaden zwischen 250 € und 350 €.

Aber wie entsteht so ein "plus" in der Kasse, für die Entnahme?
Dies ist in der Regel recht einfach. Die Lösung ist der Verkauf von Waren und Artikel an Kundschaft, ohne eine Buchung in der Kasse vorzunehmen. Somit entsteht ein "plus" in der Kasse, welcher zunächst nicht auffällt und ohne direkte Konsequenzen entnommen werden kann. Es entstehen zwar Differenzen im Warenbestand, diese werden jedoch in der Regel entweder gar nicht oder erst viel später erkannt. Hier ist es wichtig das Kassenjournal genauer unter die Lupe zu nehmen. Stornierungen, Umtäusche, unlogische niedrige Beträge aber auch die "NullBon-Tase" sind gängige Praxis.

Die Mitarbeiterinnen wurden durch unsere Ermittler unverzüglich mit dem Tatvorwürfen konfrontiert. Bei der vorgelegten Beweislage gaben beide ihre Taten ohne zu zögern zu. Eine fristlose Kündigung in beiden Fällen sowie Schadensersatzansprüche seitens unseres Auftraggebers waren die Folgen.

Hegen Sie auch den begründeten Verdacht, dass in Ihrem Betrieb etwas nicht stimmt. Liegen auch Ihnen Differenzen im Warenbestand oder in der Kasse vor, welche Sie sich nicht erklären können? Dann zögern Sie nicht länger! Rufen Sie uns unter der kostenlose Rufnummer 0800-7256244 an. In einem für Sie kostenlosen Beratungsgespräch zeigen wir Ihnen gerne verschiedene Lösungsmöglichkeiten für Ihr Problem auf. Weitere Informationen in Bezug auf Diebstahl, Untreue, Betrug und Unterschlagung in Ihrem Unternehmen finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

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